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Angelparadies Fuscherache am Feriendorf Ponyhof

Das Fischgewässer Fuscher Ache entspringt im Nationalpark Hohe Tauern am Fuße des Großglocknermassives. Der junge Gebirgsbach von 35 km hat die höchste Gewässergüte und wird als Perle der Hohen Tauern bezeichnet.

Zuletzt in Privatbesitz konnte nun das Gewässer nach über 50 Jahren der Öffentlichkeit und somit auch unseren Gästen zum Fischen zugänglich gemacht werden.

Altfischbestand in Form der Urtümlichen Forelle zeichnet die Qualität des Besatzes aus. Die Fischstrecke beginnt in der Einmündung in die Salzach und endet im Ferleitental/Käfertal, ein Hochtal umrundet von mehreren 3000er Gipfeln der Glockner-guppe. Dieser Teil ist ausschliesslich für Fliegenfischer reserviert. Das gesamte Fischgewässer ist Fliegenfischgewässer. Als Köder dürfen dort Trockenfliege, Nassfliege, Nymphe und Streamer verwendet werden.

Nach der Klamm mit diversen Gumpen durchfliesst es die beiden Orte Fusch und Bruck, bis es in die Salzach (Kombinationskarte Fuscher Ache, Salzach und Nebengewässer möglich) mündet. Nur in diesem Streckenteil ist die Entnahme von 3 Salmoniden täglich erlaubt.

Alternativ können Fischer mit einer Wochenkarte auch wahlweise und ohne Aufpreis in den meisten Gewässern vom Bräurup fischen. Auch im nahen Zellersee ist Fliegenfischen möglich.

Tageskarten und Wochenkarten für das Angelparadies Fuscherache sind im Feriendorf Ponyhof erhältlich!

Auf Wunsch bekommen Sie hier weitere Informationen.


Adrian Bontza
Adrian Bontza

Adrian Bontza ist ein begeisterter Fliegenfischer und der Verfasser des Artikels

'Ein Anglerparadies am Fuße des Großglockners'.

Das Feriendorf Ponyhof bedankt sich recht herzlich für seinen eindrucksvollen Beitrag.

Ein Anglerparadies am Fuße des Großglockners

Die Großglocknerstraße und ihre 3000er Gebirgskette kennen viele; dass es da auch ein Fliegenfischergewässer vom Feinsten gibt, wissen anscheinend nur wenige. Es ist die Fuscher Ache mit ihrem traumhaften Käfertal. Ab der Mautstelle Ferleiten geht es rechts über eine Brücke ins Tal hinein: Fußmarsch über ca. 5 km. Mit jedem Schritt kommt man der Großglocknerkette immer näher, bis man irgendwann auf die Quelle der Fuscher Ache stößt. Dieses Erlebnis kann man nicht beschreiben, man muss es einfach erlebt haben.
Wie ich hier herfand? Alles begann vor Jahren auf der Salzburger Hohe Jagd und Fischerei Messe. Im Fischereibereich wurde ich von einem Herrn angesprochen, der für die Region Zellersee und dem damals gegründeten Fischereiverein Fuscher Ache Werbung machte. Es war ein Genuss, ihm zuzuhören, als hätte er sein ganzes Leben lang nichts anderes getan. Ich kam immer wieder zur Messe, sofern die Zeit es erlaubte. Nach einigen Jahren hatte sich so etwas wie eine Freundschaft mit dem Herrn entwickelt. Immer wenn ich kam, konnte ich ein Lächeln und Freude bei ihm feststellen. Und immer wieder die Frage: „Wann besuchst du mich? Da sollst du mal angeln!“
Erstaunt und überrascht war ich, als ich den netten Herrn später auf einer Hausmesse eines Fliegenfischerladens in der Nähe von München traf. Und wieder kam die Frage: „Wann kommst du an der Fuscher Ache angeln?“ Ich beschloss nun, ein verlängertes Wochenende an der Fuscher Ache zu verbringen. Am Ankunftstag, am Nachmittag habe ich eine richtig stattliche Forelle erwischt. So kann es ja weitergehen, dachte ich mir. Es war Donnerstagnachmittag. Leider war Petrus nicht sehr gnädig mit mir und den anderen anwesenden Fliegenfischern. In der Nacht auf Freitag begann es zu regnen und es ging so bis zum Wochenende. Leider dumm gelaufen! Trotzdem fand ich es sehr schön dort.

Mein erster Fang an der Fuscher Ache. Foto von Gerlinde Bontza
Fang an der Fuscher Ache Pfingsten 2016. Foto von Gerlinde Bontza

Die Zeit ließ nicht lange auf sich warten und ich traf den netten Herrn auf der EWF in Fürstenfeldbruck - eine der besten Adressen in der Fliegenfischerwelt. Sein Werben um Kunden für das Angelgewässer, wo er Vorstand war, ging weiter. „Er besucht mich nicht, er besucht mich nicht!“ musste ich mir immer anhören. Da beschloss ich, ihn zu überraschen. Es war September 2014 als wir, ich und meine Frau, da eine Woche Urlaub machten. Nach kurzer Überlegung fiel unsere Entscheidung zum Übernachten auf das Hotel Feriendorf Ponyhof, bei Familie Hollaus. Auf alle Fälle ging meine Überraschung daneben. Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, fragte ich Rudi, den Herrn des Hauses, und Theresa, die ältere Tochter, die für das Hotelmanagement zuständig ist, ob sie Hubert gesehen haben. Die Antwort fiel negativ aus. Ein bisschen traurig war ich schon. Rudi kam mir zu Hilfe und sagte mir: „Wir finden das schon raus, wo sich der gute Hubert rumtreibt.“ Ein Anruf und nach einigem Klingeln bekam ich Huberts Stimme zu hören. Er war leider sehr weit entfernt; und zwar in Schweden beim Fliegenfischer. Sein Rückreisetag war gerade einen Tag, nach Ende unseres Urlaubs. Auch wenn ich ihn nicht getroffen habe, hatten wir trotzdem einen klasse Urlaub mit allem, was man sich so wünschen kann. Wir beschlossen wieder zu kommen.
Die EWF eröffnete ihre Pforten 2015 wieder und Hubert mit Margot, seiner Ehefrau, und Werner Leonhardsberger, der Bewirtschafter der Fusche Ache, waren auch dabei. Den Werner kannte ich bis dahin noch nicht. Es entwickelte sich auch mit ihm eine Freundschaft. Es war wie immer eine schöne Messe. Zwei Wochen auf dem Ponyhof wäre was Feines, dachte ich mir. Und so planten meine Frau und ich diesmal Urlaub in Fusch.
Es hat sich erwiesen, dass unsere Endscheidung richtig war. Angeln, ohne das man das Auto braucht - die Ache fließt nur einige Meter vor den Hotel vorbei, also fünf Minuten Fußweg - wandern, Fliegenbindeabende im Ponyhof von mir durchgeführt auf Wunsch des Vereines, Teilnahme am Fischbesatz und noch vieles mehr. Rudi, den Herrn des Hauses, konnte ich auch für das Fliegenfischen gewinnen. Abgeneigt war er noch nie aber es fehlte ihm meistens die Zeit. Und so hatte ich unvergessliche Momente mit ihm erlebt. Wir nutzten seine knappe Freizeit, um uns über Fliegenfischen zu unterhalten und das Werfen zu üben. Glaubt mir, auf dem Ponyhof ist es nie langweilig.

Rudi und ich beim Fliegenwerfen in Bad Fusch. Foto von Gerlinde Bontza

Wir haben hier seit einigen Jahren unsere Sommerresidenz gefunden. Wir haben es geschafft, mehrmals im Jahr hinzufahren. Und das will ja was heißen. Liebe Fliegenfischer, ich kann euch die Fuscher Ache nur empfehlen.
Da war ja noch was:
Das Käfertal und die Ache, die fast 30 km lang ist und für jeden Geübten oder weniger Geübten immer eine Herausforderung darstellt. Ohne jemanden zu entmutigen, die Käfertalstrecke hat schon Fliegenfischern mit langjähriger Erfahrung alles abverlangt, um die „Getupfte“ in der Hand zu halten. Und der Köder? Keine Zauberei: die originalen Fliegen schwirren da überall herum. Ich empfehle, sie nur in Trockenform als Käfer oder Nassfliegen nachzubinden.
Eins noch für diejenigen, die noch eine Steigerung als Herausforderung suchen:
Geht mal ins Sulzbachtal! Mehr sage ich nicht. Solltet ihr Fragen haben oder einen Tipp brauchen, der nette Werner kann euch immer unterstützen. Er ist ein Kenner der Region. Solltet ihr mich treffen, was nicht ausgeschlossen ist, kann ich euch auch helfen. Ich hoffe, dass ich eure Neugier erweckt habe und ihr die Fuscher Ache als Angelziel in euer Urlaubsprogramm aufnimmt. Und den Ponyhof nicht vergessen!
Für diejenigen, die einen Familienurlaub inklusive Fliegenfischen planen, ist das Hotel gerade das Richtige. Auf dieser Webseite des Hotels findet ihr viele Informationen zu den unterschiedlichen Aktivitäten u.a. auch über Tageskartenerwerb und Pauschalangebote. Die EWF, bei der der Fischereiverein Fuscher Ache mit einem Stand dabei ist, bietet eine exzellente Möglichkeit, sich über das Fliegenfischen an der Fuscher Ache zu informieren. Und auf der EWF bin ich auch anzutreffen.

Also wir sehen uns!

Adrian Bontza
Fliegenfischer aus Karlsfeld/Bayern


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