Die Quellfassung (die Zapfstelle an der Quelle) erfolgt mit einem durchlöcherten Rohr, das quer vor die Quellenöffnung gelegt wird. Es wird in eine Wanne aus Lehm eingebettet, damit zum einen kein wertvolles Wasser versickert, zum anderen eine gewisse Elastizität vorhanden ist, um Risse bei evtl. Bodenbewegungen in der Wanne zu verhindern. Mit Filterkies wird danach das Lochrohr zugeschüttet. Zur Versiegelung der Quellfassung wird auf dem Filterkies eine leicht bergab geneigte Betonschicht aufgebracht. Sie verhindert ein Eindringen von Oberflächenwasser, das die Quelle verunreinigen würde. Nach dem Aushärten des Betons wird das ausgehobene Loch wieder mit Erdreich aufgefüllt.